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Medienecho

29.11.2012, 10:43 Uhr | Der Patriot

"Auf Bundesebene ist alles eine Nummer größer"

Stephanie Roß absolviert Praktikum beim heimischen CDU-Abgeordneten

Berlin/Erwitte -

Wenn Stephanie Roß das Büro verlässt, steht sie mitten in der Hauptstadt.Ihr Blick wandert hinüber zum Brandenburger Tor, das nur einen Katzensprung entfernt ist. Noch näher ist es zum Hotel Adlon – es liegt direkt nebenan.

Eindrücke, die Stephanie Roß wohl nicht vergessen wird, wenn sie sich an ihr zweiwöchiges Praktikum beim heimischen CDU-Bundestagsabgeordneten Bernhard Schulte-Drüggelte erinnert. Die 22-Jährige macht zurzeit eine Ausbildung bei der Stadt Erwitte, eingebettet in ein duales Studium mit dem Abschluss Bachelor of Arts (früher Diplom-Verwaltungsbetriebswirt).In den drei Jahren, die jeweils in Trimester eingeteilt sind, besteht auch die Möglichkeit, ins Ausland zu gehen oder eine Hospitation zu absolvieren.

Stephanie Roß wählte letztere Möglichkeit und ergatterte ein Praktikum bei Schulte-Drüggelte. „14Tage habe ich in seinem Büro, das Unter den Linden direkt neben dem Adlon liegt, verbracht und Einblicke in die Arbeit des Bundestagsabgeordneten bekommen“, sagt die Erwitterin beim Besuch in der Patriot-Redaktion. Gemeinsam mit den Wissenschaftlichen Mitarbeitern Schulte-Drüggeltes hat sie Bürgerbriefe beantwortet und bei der Vorbereitung von Ausschüssen geholfen. „Bernhard Schulte-Drüggelte ist u. a. stellvertretender Vorsitzender im Unterausschuss Europa. Für die Sitzung mussten wir zum Beispiel die Tagesordnungspunkte für ihn vorbereiten“, sagt die Studentin.

Auch Politik-Prominenz ist der Erwitterin in Berlin über den Weg gelaufen. Arbeitsministerin Ursula von der Leyen begegnete sie in einer Drehtür, im Vorfeld von Fraktionssitzungen sah sie Walter Steinmeier und Renate Künast, die gerade Interviews gaben. Besonders stolz ist Stephanie Roß, dass sie die Regierungserklärung von Bundeskanzlerin Angela Merkel live im Bundestag verfolgen konnte. „Es ist schon spannend zu sehen, wie sehr sich die Bundespolitiker angehen. Die schenken sich nichts“, berichtet sie von ihren Erlebnissen.

Die Organisation und Finanzierung der zwei Wochen in der Hauptstadt hat die 22-Jährige übrigens selbst in die Hand genommen. Mit vielen neuen Erfahrungen im Gepäck, ist sie inzwischen wieder in den Bereich Personal der Stadtverwaltung Erwitte zurückgekehrt. Eines hat Stephanie Roß allerdings ebenfalls festgestellt: „Die Arbeitsabläufe generell unterscheiden sich im Prinzip nicht von denen in Erwitte. Alles ist auf Bundesebene nur einige Nummern größer.“ bw

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